BLEIB KLAR! eine Kampagne der Verkehrssicherheits- aktion GIB ACHT IM VERKEHR. 
Drogen Auf diesen Seiten befassen wir uns mit den Drogen, die am häufigsten konsumiert werden. Dabei geht es uns nicht um die Vermittlungen von Detailwissen, sondern die wesentlichen Informationen zu nachfolgenden Themen übersichtlich anzubieten. Interesse?  Bitte einfach das Thema wählen legale/illegale Drogen Begriff/Wirkung/Aufnahme/Abbau illegale Drogen  von Cannabis bis Magic Mushrooms                                                                                                                                                                                                                                      illegale Drogen im Straßenverkehr Folgen einer Drogenfahrt – Rechtslage – Verlust der Fahrerlaubnis Empfehlungen – Beratung und Hilfe  Jugend-, Sucht- und Drogenberatungsstellen - Medien Alltagsdrogen Alltagsdrogen (legale Drogen) und  illegale Drogen Was sind eigentlich Drogen? Drogen sind Stoffe, die auf das zentrale Nervensystem einwirken und so in natürliche körperliche Vorgänge eingreifen. Drogen sind alle Substanzen, die in der Lage sind, das Denken, Handeln und Fühlen zu verändern. Droge ist nach Definition der Weltgesundheitsorganisation (WHO) „jede Substanz, die in einem lebenden Organismus Funktionen zu verändern vermag.“ Drogen können eine Abhängigkeit hervorrufen, die seelisch (psychisch) oder körperlich (physisch) sein kann. Alltagsdrogen / legale „Drogen“ (Genuss- oder Heilmittel) Alkohol Nikotin Medikamente Koffein (Kaffee, Energy-Drinks), Tee Süßigkeiten                                                                                           Illegale Drogen / verbotene Rauschgifte  Der Umgang mit diesen Drogen ist wegen ihrer Gefährlichkeit für die Gesundheit und vorrangig berauschenden Wirkung unter Strafandrohung gestellt. Nur für Zwecke der Wissenschaft und Forschung sind Ausnahmen möglich, um gesundheitliche Auswirkungen feststellen zu können. Wirkung illegaler Drogen Psychoaktive Substanzen, zu denen auch die illegalen Drogen zählen, erzielen ihre Wirkung im Gehirn, der Steuerungszentrale des Körpers, die sich letztendlich auch in unserem Wahrnehmen, Fühlen, Verhalten und Handeln niederschlägt. Die biochemischen Wirkungen der Drogen sind unterschiedlich. Dennoch gilt: Drogen wirken toxisch (Toxizität = Giftigkeit): Immer! Langfristig führen sie zu psychischer und/oder physischer Abhängigkeit, darüber hinaus zu Passivität, Interesselosigkeit, Konzentrationsstörungen, Erschöpfungszuständen, Verlust der Leistungsfähigkeit, Angstzuständen und Halluzinationen, Appetitlosigkeit, Schweißausbrüchen, innerer Unruhe, Herzrasen, Kurzatmigkeit, Krämpfen, Durchfall, Impotenz. Positive Grundstimmung, Euphorie oder gar Höhenflug sind nicht mehr garantiert. Verabreichungsform (Applikation) und Aufnahme (Resorption) von illegalen Drogen Drogen können wie folgt eingenommen werden: geschluckt (d.h. „oral“, z.B. bei Cannabis, LSD, Ecstasy), geschnupft (d.h. „nasal“, z.B. bei Kokain), geraucht (d.h. „inhaliert“, z.B. bei Cannabis) oder gespritzt (d.h. „injiziert“, z.B. bei Heroin, Morphin). Unabhängig vom Verabreichungsweg wird die Substanz nach der Aufnahme über das Blut im Körper verteilt und gelangt so an den hauptsächlichen Wirkort, das Gehirn. Die Aufnahme selbst ist abhängig von der Verabreichungsform. So wird nach Konsum von Haschisch oder Marihuana die maximale Blutplasma- Konzentration von Tetrahydrocannabinol (THC), dem Wirkstoff des Cannabis, durch Inhalation in wenigen Minuten erreicht, geschluckt in Form eines Haschischkeks erst nach ein bis zwei Stunden. Zudem sind THC und Abbaustoffe, z.B. die Tetrahydrocarbonsäure THC-COOH, fettlöslich, so dass sich diese Substanzen im Fettgewebe anreichern. Daher kann bei regelmäßiger Einnahme insbesondere das Abbauprodukt THC-COOH noch Wochen nach Beendigung des Cannabiskonsums im Urin nachgewiesen werden. Abbau und Nachweiszeiten von Drogen Der größte Teil der Drogen wird in der Leber abgebaut. Die Angabe genauer Nachweiszeiten ist wegen zahlreicher Einflussfaktoren wie konsumierte Menge Häufigkeit des Konsums zeitlicher Abstand zwischen Konsum und Drogentest Nachweisgrenzen des Testverfahrens Körpergewicht individueller Stoffwechsel (Abbau der Drogen) im Körper und allgemeine körperliche Verfassung, insbesondere der Leberfunktion nicht möglich. Bei der Untersuchung des Urins hängen die Nachweiszeiten nicht nur von der eingenommenen Drogenmenge und der Konsumhäufigkeit ab, sondern auch von der Konzentration des Urins. Bei seltenem Konsum ist ein Nachweis im Schnitt bis zu vier Tage nach Drogeneinnahme möglich, bei regelmäßigem Konsum, z.B. von Cannabis, sogar über mehrere Wochen. In den Körperhaaren, abhängig von der Haarlänge, lässt sich sogar über viele Monate hinweg bestimmen, welche Droge konsumiert worden ist.
< Seite 1  -  Seite 2  Seite 3  Seite 4 >